Footer

Als Footer werden die Textabschnitte bezeichnet, die bei einer Webseite ganz am Seitenende kommen. Der Footer bildet damit das Gegenstück zum Header genannten Kopf einer Webseite. Zumeist handelt es sich dabei um wenige Zeilen, die klassischerweise wichtige Informationen enthalten, die etwa dem Impressum einer Zeitung oder Zeitschrift entsprechen, sowie Angaben zum Urheberrechtsschutz und weiterführende Links. Ursprünglich waren Footer auf diese praktischen Angaben beschränkt. Auch optisch entsprach der Footer dem, was man landläufig als “Kleingedrucktes” bezeichnet – oft war er in einer kleineren Schriftgröße gehalten oder farblich gegenüber dem eigentlichen Seiteninhalt zurückgenommen. Dass derart wenig ansprechend gestaltete Footer nur geringen Traffic generierten, ist daher wenig verwunderlich.

Neues Feld für innovatives Webdesign

Zunehmend haben Webdesigner aber entdeckt, dass auch der Footer einer Webseite gestaltet werden kann, ohne den eigentlichen Seiteninhalt in den Schatten zu stellen, und dass gut gestaltete Footer die Attraktivität einer Webseite deutlich steigern. Footer bieten beispielsweise Raum, zusätzliche Inhalte unterzubringen, die zu den auf der Seite behandelten Themen passen. Das können weiterführende Angaben sein wie etwa ein Kurzlebenslauf des Autors eines Artikels oder vertiefende Hintergrundinformationen zum im Haupttext vorgestellten Thema. Der Footer kann aber auch eine weitere Navigationsleiste aufnehmen, die die Navigationsleiste im Header oder an den Seiten ergänzt.

Verknüpfung zu sozialen Netzwerken

Die Bedeutung des Footers im Online-Marketing hat nicht zuletzt durch das Aufkommen sozialer Netzwerke stark zugenommen. Denn der Footer bietet den idealen Raum, um Verknüpfungen von einer Webseite zu sozialen Netzwerken herzustellen. Im Footer können Links zum eigenen Facebook- oder Twitter-Konto oder zu einem Webshop gesetzt werden, hier finden Flicker-Feeds und Lesezeichen Platz, und hier ist auch der geeignete Raum für eine Blogroll. Gerade die Möglichkeit der Verknüpfung mit interaktiven Medien ist es, die dem Footer im Online-Marketing einen neuen Stellenwert verschafft haben. Die alte Praxis, im Footer neben einigen Pflichtangaben lediglich all das unterzubringen, wofür es auf der Webseite sonst keinen geeigneten Platz gibt, hat jedenfalls ausgedient.

 

+Michael Zachrau

XML

Die Abkürzung XML steht für Extensible Markup Language und erlaubt die Darstellung von hierarchisch angeordneten Daten als Textdateien. Da XML eine Auszeichnungssprache ist, wird sie vor allem für den Datenaustausch zwischen Computersystemen verwendet und bietet dabei die Unabhängigkeit von Plattform und Implementierung.

Wichtige Fachbegriffe

Die wichtigste Struktureinheit von XML ist das Element, welches andere Elemente oder Text enthalten kann und somit als Informationsträger fungiert. XML-Dokumente sollen außerdem wohlgeformt sein, was beinhaltet, dass sie alle XML-Regeln erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass jedes Dokument nur genau ein Wurzelelement besitzt und die Attribute eines Elements nicht denselben Namen tragen. Des Weiteren ist die Gültigkeit von XML-Dokumenten relevant, welche nur dann gegeben ist, wenn das Dokument wohlgeformt ist, auf einer bestimmten Grammatik basiert und diese unter Angabe auch einhält.

Aufbau

XML-Dokumente besitzen stets einen spezifischen logischen und physischen Aufbau. Letzterer umfasst beispielsweise das Vorhandensein von Entitäten und die optionale XML-Deklaration. Auch der Dokumenttyp kann wahlweise definiert werden, was gleichzeitig den erlaubten logischen Aufbau spezifiziert. Dieser ist in Baumstruktur angeordnet und somit hierarchisch organisiert. Die verschiedenen Baumknoten können neben Elementen auch Attribute, Kommentare oder Verarbeitungshinweise enthalten.

 

+Michael Zachrau